Thrombose im Arm: Bilder, Symptome, Ursachen & Behandlung

Eine Person in einem grauen Pullover vor einem Fluss
verfasst vonValentin Kronreif
zuletzt aktualisiert am3. November 2023

Trotz ihrer Seltenheit kann eine Armthrombose ebenso gefährliche Folgen haben wie eine Beinthrombose. In diesem Beitrag gehen wir auf das Erscheinungsbild, die Symptome und Ursachen einer Thrombose im Arm ein.


Weiterhin besprechen wir, wie eine Thrombose im Arm diagnostiziert und behandelt werden kann. Am Ende des Beitrags beantworten wir außerdem noch häufig gestellte Fragen, damit keine Frage offen bleibt.

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Thrombose

Aussehen und Symptome einer Thrombose im Arm (mit Bildern)

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Thrombosen können äußerlich auf verschiedene Weisen erkennbar sein. Oftmals bemerken betroffene Personen zunächst eine unerklärliche Schwellung. Diese kann auf ein peripheres Ödem hindeuten, das sich als Folge einer Venenthrombose entwickelt. 


Bei einem solchen Ödem wird durch das Blutgerinnsel der Blutfluss in einer Vene unterbrochen, sodass Flüssigkeit aus dem Blutgefäß in das angrenzende Gewebe gedrückt wird und eine Schwellung entsteht. 

Schauen wir uns nun verschiedene Formen von Thrombose und ihre spezifischen Symptome etwas genauer an: 

Gestörter Blutfluss bei Venenthrombose

1. Symptome eines peripheren Ödems im Arm:

  • Ein aufgedunsenes Erscheinungsbild des Arms 

  • Anschwellen der betroffenen Stelle

  • Ein schweres und warmes Gefühl

  • Bildung von Dellen bei Druck auf die betroffene Stelle

  • Die Ödemstelle kann schmerzen oder sich im Stand gespannt anfühlen


Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass ein postthrombotisches Syndrom, das mit Ödemen einhergeht, nach Thrombosen im Arm oder Bein relativ selten auftritt.

Symptome peripheres Ödem am Arm und Bein

2. Symptome bei einer oberflächlichen Thrombose:

Eine weitere Form der Thrombose, die oberflächliche Thrombose (Thrombophlebitis), manifestiert sich oft im Arm oder Bein. Typische Thrombose Symptome sind:

  • Die betroffene Stelle schwillt an und verfärbt sich rötlich.

  • Der betroffene Venenabschnitt, am Bein oft im Unterschenkel im Bereich der Wadenmuskulatur, wird als geschwollener Strang sichtbar.

  • Die Haut fühlt sich warm oder heiß an.

  • Leichter Druck oder die Anspannung der umliegenden Muskulatur verursachen stechende, brennende Schmerzen.

Symptome oberflächliche Thrombose

3. Symptome einer tiefen Venenthrombose im Arm: 

Die Symptome umfassen hier ebenfalls:

  • Spannungs- oder Gefühl von Druck

  • Anschwellen der betroffenen Stelle

  • rötlich/bläuliche Verfärbung der Haut 

  • ein Wärmegefühl


Eine Besonderheit der Armthrombose ist, dass die in der jeweiligen Extremität verlaufenden Venen hervortreten und unter der Haut deutlich sichtbar sind.


Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Symptome einer Venenthrombose im Arm innerhalb weniger Tage verschwinden können, manchmal sogar von ganz allein. 


Bei etwa 30 % der Patienten kann aus einer oberflächlichen Thrombose jedoch eine tiefe Venenthrombose im Körper entstehen.


Gelegentlich kann auch eine Thrombophlebitis migrans auftreten, bei der an unterschiedlichen Stellen des Körpers Venenthrombosen entstehen. Autoimmunerkrankungen oder Erkrankungen am Blutgefäß können hierfür eine Ursache sein.

Symptome-tiefe-Venenthrombose

Ist eine Thrombose im Arm gefährlich (oder sogar lebensgefährlich)?

Abschnitt mit dem Namen Ist eine Thrombose im Arm gefährlich (oder sogar lebensgefährlich)?

Unter den Thrombose-Formen, mag eine Thrombose in den Armen zwar seltener auftreten als eine Thrombose in den Beinen, doch ihre möglichen Folgen sind keineswegs weniger ernst. Sie können sogar lebensbedrohlich sein.


Eine unbehandelte Armvenenthrombose kann zu einer gefährlichen Lungenembolie führen. Dabei löst sich ein Teil des Thrombus, wandert mit dem Blutstrom in die Blutbahn der Lunge und verursacht dort einen Gefäßverschluss (Thromboembolie)


Dieser Zustand ist für den gesamten Körper äußerst gefährlich und kann im schlimmsten Fall zu Herzversagen und tödlichen Komplikationen führen. 


Eine akute Lungenembolie kann sich durch Thrombose Symptome wie plötzliche Atemnot, Brustschmerzen, Husten, Ohnmacht und Herzklopfen bemerkbar machen.


Gut zu wissen: Eine Venenthrombose bildet sich in der Regel ohne Komplikationen wieder vollständig zurück, sofern die Anzeichen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Ein Kompressionsverband und geeignete Medikamente können zur Linderung von Schmerzen und einer Entzündung beitragen. 


Wenn Thrombose Symptome jedoch nicht rasch erkannt und eine Thrombose in den Armen oder in den Beinvenen nicht rechtzeitig behandelt wird, kann aus einer zunächst oberflächlichen Venenentzündung (Thrombophlebitis) eine tiefe Venenthrombose entstehen.

Ursachen und Risikofaktoren einer Thrombose im Arm

Abschnitt mit dem Namen Ursachen und Risikofaktoren einer Thrombose im Arm

Eine Thrombose in den Armen kann durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden, wobei bestimmte Ursachen häufiger sind als andere. 


In Ausnahmefällen wird die genaue Ursache nicht erkannt, was als „idiopathische“ Thrombose bezeichnet wird. 


Hinzu kommen eine Reihe von Risikofaktoren, die die Bildung von Thromben und verschiedene Formen von Thrombosen begünstigen. Schauen wir uns nun mögliche Ursachen an: 

1. Thrombose im Arm nach Blutabnahme


Die häufigste Ursache für eine Thrombose in den Armen ist eine Verletzung der Venen im Arm, zum Beispiel durch eine Abnahme von Blut oder Injektion. 


Das Einführen einer Nadel in den Körper kann die Venenwand reizen oder verletzen, was zur Bildung eines Thrombus (Blutgerinnsel) führen kann. 


Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Gefahr für eine Thrombose nach Abnahme von Blut sehr gering ist und bei korrekter Durchführung der Prozedur noch weiter minimiert wird, sodass sich kein Blutpfropf bilden wird.

Thrombose nach Blutabnahme

2. Thrombose im Arm nach Herzkatheter


Eine seltene, aber mögliche Ursache für eine Thrombose in den Armen ist ein Eingriff wie zum Beispiel eine Herzkatheteruntersuchung. 


Obwohl das Risiko für Komplikationen nach solchen Eingriffen gering ist, kann die Einführung eines Katheters in eine Vene die Gefäßwand reizen oder verletzen und so die Bildung eines Thrombus (Blutpfropf) begünstigen.

3. Thrombose am Arm durch Port


Ein Portkatheter, der häufig bei Krebspatienten zur Verabreichung von Medikamenten eingesetzt wird, kann ebenfalls zu einer Thrombose führen. Hierbei handelt es sich um einen kleinen, unter die Haut implantierten Zugang zu den Venen, durch den Medikamente verabreicht werden können. 


Die kontinuierliche Präsenz eines Fremdkörpers in einer Vene kann jedoch eine Entzündungsreaktion in den Venen und die Bildung eines Thrombus (Blutgerinnsel) begünstigen.

4. Thrombose im Arm nach Infusion


Wie bei einer Blutabnahme kann auch eine Infusion Thrombosen verursachen. Die Verwendung einer Verweilkanüle für eine Infusion kann die Venenwand reizen und die Gefahr einer Thrombose erhöhen. Die korrekte Anwendung und Pflege der Infusionsstelle kann dieses Risiko minimieren.

5. Thrombose im Arm nach Impfung


Impfungen, die in den Muskel und nicht in die Vene verabreicht werden, sollten kein Risikofaktor für die Entwicklung von Thrombosen darstellen. 


Jedoch gibt es seltene Berichte von Thrombosen nach Impfungen, insbesondere im Zusammenhang mit bestimmten COVID-19-Impfstoffen. 


Es ist wichtig zu betonen, dass das Risiko für diese Nebenwirkungen extrem gering ist und der Nutzen der Impfung das Risiko weit überwiegt.

6. Weitere Aspekte und Ursachen


Weitere Risikofaktoren für die Entwicklung einer Thrombose in den Armen umfassen zum Beispiel genetische Veranlagungen für Blutgerinnungsstörungen, wie die Faktor-V-Leiden-Mutation. Auch die Einnahme östrogenhaltiger Hormonpräparate kann eine Ursache darstellen.


Ebenso gehören bestimmte Erkrankungen, wie das Thoracic-Inlet-Syndrom, eine neurovaskuläre Kompressionserkrankung, die die Blutgefäße im Bereich des Schultergürtels beeinträchtigt oder auch das Paget von Schroetter Syndrom (Venenthrombose in den tiefen Blutgefäßen von Arm-, Achsel- oder Schlüsselbein) dazu.


Überdies können Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, längere körperliche Inaktivität, Veränderungen in der Zusammensetzung des Bluts und Schäden an den Gefäßwänden ebenfalls das Thromboserisiko bei diesen Menschen erhöhen.

Wie diagnostiziert der Arzt eine Thrombose im Arm?

Abschnitt mit dem Namen Wie diagnostiziert der Arzt eine Thrombose im Arm?

Die Diagnose von Thrombosen, ob es sich um eine tiefe Venenthrombose (TVT) oder eine oberflächliche Venenthrombose (OVT oder Thrombophlebitis) handelt, basiert auf einer Kombination von Symptomen, körperlicher Untersuchung und weiterführenden diagnostischen Tests. Schauen wir uns das genauer an:

1. Symptome und körperliche Untersuchung


Zunächst ergibt sich der Verdacht auf eine Thrombose aus den Symptomen und den Befunden der ärztlichen Untersuchung. 


Eine Schwellung, Rötung auf der Hautoberfläche, Wärme oder ein harter Venenstrang an der Oberfläche des Arms können zum Beispiel Anzeichen für eine Thrombophlebitis, ein Blutgerinnsel oder eine andere Form der Thrombose sein. 


Allerdings können auch andere Zustände, wie Erkrankungen im Venensystem, ähnliche Krankheitszeichen hervorrufen, weshalb eine weiterführende Untersuchung notwendig ist.

2. D-Dimer-Test


Um den Verdacht auf eine TVT zu verstärken oder zu entkräften, kann eine Untersuchung des Blutes auf die sogenannten D-Dimere durchgeführt werden. 


D-Dimere sind ein Produkt des Blutgerinnungs-Prozesses und können bei einer Thrombose in erhöhter Menge im Blut vorliegen. Allerdings kann ein erhöhter D-Dimer-Wert auch in anderen Zuständen auftreten, weshalb dieser Test nicht allein zur Diagnosestellung verwendet wird.

3. Ultraschalluntersuchung


Die endgültige Bestätigung der Diagnose erfolgt in der Regel durch spezielle Ultraschalluntersuchungen der Blutgefäße im betroffenen Bereich. 


Beim sogenannten Kompressionsultraschall und der Farbduplexsonografie wird zum Beispiel der Blutfluss im Arm dargestellt und es kann erkannt werden, ob ein Gefäß ganz oder teilweise durch ein Gerinnsel verschlossen und der Blutstrom gestört ist.


Dies ist eine sehr effektive Methode zur Diagnose, aber sie erfordert spezialisierte Kenntnisse und Erfahrung, insbesondere da die Blutgefäße im Oberarm- und Schulterbereich durch Knochen geschützt und daher schwieriger zu beurteilen sind.

4. Bildgebende Untersuchungen


Zusätzliche bildgebende Untersuchungen, wie eine Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT), können durchgeführt werden, um Gerinnsel im Blutgefäß zu erkennen, eine Thrombose zu diagnostizieren oder andere Ursachen für die Krankheitssymptome auszuschließen. Hierdurch kann das gesamte Venensystem optisch dargestellt werden.

Bildgebende Untersuchungen

5. Weitere Untersuchungen


Wenn eine Thrombose festgestellt wird und es keine offensichtliche Ursache dafür gibt, können weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um festzustellen, ob eine Störung der Gerinnung des Blutes oder eine andere Erkrankung mit einem erhöhten Thromboserisiko vorliegt. 


Hierzu können Tests am Blut und genetische Untersuchungen durchgeführt werden.


Die Diagnose einer Thrombose im Arm erfordert also eine gründliche Untersuchung und Bewertung durch einen Arzt, um sicherzustellen, dass die richtige Diagnose gestellt und die geeignete Behandlung eingeleitet wird.

Selbsttests können dazu dienen, das Bewusstsein für eine mögliche Krankheit zu schärfen und als erste orientierende Maßnahme zu fungieren. Jedoch kann ein Selbsttest für eine Thrombose im Arm keine ärztliche Untersuchung ersetzen und sollte auch nicht dazu verwendet werden, eine endgültige Diagnose zu stellen oder medizinische Behandlungen zu initiieren oder zu ändern.


Das liegt zum Beispiel daran, dass die Symptome einer Thrombose unspezifisch sein können und auch auf andere Erkrankungen hindeuten. Beschwerden, Schwellungen, Wärme oder Rötungen im Arm können auch auf eine Vielzahl anderer Erkrankungen wie eine Muskelverletzung, eine Entzündung oder eine Infektion hindeuten.


Auch wenn es verlockend sein mag, einen Selbsttest durchzuführen, ist es bei Verdacht auf eine Thrombose im Arm oder auch den Beinvenen unerlässlich, so schnell wie möglich einen erfahrenen Mediziner aufzusuchen. 


Das Risiko der Bildung von Thromben sollte nicht unterschätzt werden, da unbehandelt eine Lungenembolie droht, die lebensbedrohlich sein kann. Experimentieren Sie niemals mit eigenen Tests am Blut!

Die Behandlung einer Thrombose im Arm (oder auch am Bein oder Fuß) hat mehrere Ziele: Sie soll zum Beispiel das weitere Wachstum des Blutgerinnsels verhindern, bestehende Beschwerden lindern und das Risiko schwerwiegender Komplikationen wie einer Lungenembolie oder eine Schädigung am Herz und der Lunge minimieren. 


Die Therapie kann je nach Schweregrad der Erkrankung ambulant oder stationär durchgeführt werden.

Einleitende Behandlungsmöglichkeiten


In der akuten Phase kommen zum Beispiel gerinnungshemmende Medikamente zum Einsatz, die oft ein Blutgerinnsel verhindern können. Eines der am häufigsten verwendeten Mittel ist Heparin, das schnell wirkt und in den ersten Tagen per Spritze verabreicht wird.


Im Anschluss daran folgt eine mehrmonatige Therapie mit oralen Blutverdünnern, beispielsweise mit Vitamin-K-Antagonisten, die das Blutgerinnsel auflösen und der Gefahr zur Bildung neuer Thrombosen vorbeugen sollen. 


Alternativ können auch andere Gerinnungshemmer (DOAK) eingesetzt werden, bei denen in einigen Fällen die Heparinspritzen zu Beginn der Behandlung entfallen können und dennoch wirkungsvoll gegen ein Blutgerinnsel vorgegangen werden kann.

Erhaltungstherapie


Nach der akuten Phase schließt sich eine Erhaltungstherapie mit gerinnungshemmenden Medikamenten über einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten an. Vitamin-K-Antagonisten, wie Phenprocoumon, werden oft verwendet, um die Blutgerinnung zu hemmen. 


Hierbei muss der INR-Wert (früher: Quick-Wert) im Blut regelmäßig kontrolliert werden, um eine ausreichende blutverdünnende Wirkung zu gewährleisten, ohne dass das Blutungsrisiko zu hoch wird oder der Blutfluss im Gefäß negativ beeinflusst wird.


Alternativ können auch direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) verwendet werden, bei denen keine regelmäßige Untersuchung des Blutes zur Überwachung der Wirksamkeit erforderlich ist. 


Diese Medikamente dürfen jedoch bei bestimmten Patientengruppen, wie Personen mit Nierenfunktionsstörungen, Magengeschwüren, Menschen mit Schlaganfall oder künstlichen Klappen am Herz, nicht eingesetzt werden.

Kompressionstherapie


Parallel zur medikamentösen Behandlung wird oft eine Kompressionstherapie empfohlen. Dabei kommen spezielle Kompressionsstrümpfe zum Einsatz, die den Blutfluss in den Venen unterstützen und so einem sogenannten postthrombotischen Syndrom vorbeugen sollen.

Weitere Maßnahmen


In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, mithilfe eines Katheters blutverdünnende Substanzen direkt in die betroffene Vene zu spritzen (Thrombolyse), um das Blutgerinnsel aufzulösen. In seltenen Fällen kann es auch notwendig sein, einen Thrombus chirurgisch zu entfernen, insbesondere wenn ein Schlaganfall drohen sollte.

Therapie bei Thrombophlebitis (Oberflächliche Thrombose)


Die Behandlung einer Thrombophlebitis umfasst Maßnahmen wie das Kühlen der betroffenen Stelle, die Einnahme von schmerzlindernden und antientzündlichen Medikamenten und den Einsatz von Kompressionsstrümpfen oder -verbänden. 


Regelmäßige Bewegung unterstützt den Heilungsprozess und hilft, eine Ausdehnung des Thrombus in die tiefen Venen zu verhindern. In einigen Fällen kann im Krankheitsverlauf eine intensivere Therapie notwendig sein, bei der das Blutgerinnsel unter örtlicher Betäubung entfernt wird.

Schlussbemerkungen


Die Behandlung einer Armvenenthrombose muss individuell auf den Patienten abgestimmt werden und sollte so früh wie möglich beginnen. Bei rechtzeitiger und angemessener Behandlung heilt eine Thrombose im Arm in der Regel ohne Komplikationen ab. Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn es besteht ein Risiko für Rückfälle.


Menschen mit erhöhten Risikofaktoren sollten sich eingehend mit Maßnahmen zur Thromboseprophylaxe auseinandersetzen, um einer Lungenembolie, einer Schädigung des Herzens oder einem Schlaganfall vorzubeugen.

Typische Anzeichen für eine Armvenenthrombose sind Schwellungen, Rötungen, Überwärmung, Schmerzen in den Venen sowie ein Spannungsgefühl im betroffenen Bereich. In seltenen Fällen tritt eine Blaufärbung auf.

Die Dauer einer Thrombose im Arm kann variieren, in der Regel wird sie aber über einen Zeitraum von mehreren Wochen bis zu einigen Monaten behandelt. Eine Nichtbehandlung kann schwerwiegende Folgen, wie etwa eine Lungenembolie mit sich bringen.

Thrombosen verursachen nicht immer Schmerzen. In manchen Fällen können sie auch ohne Symptome verlaufen oder lediglich zu leichten Beschwerden führen.

Eine Thrombose kann von selbst wieder verschwinden, allerdings ist das Risiko für Komplikationen hoch. Daher wird immer eine medizinische Behandlung empfohlen.

Eine Thrombose im Arm kann gefährlich sein, da sie zu schwerwiegenden Komplikationen wie einer Lungenembolie oder Schädigungen am Herz führen kann, wenn das Blutgerinnsel in die Lunge gelangt.

Eine Thrombose ist nicht immer ertastbar. In manchen Fällen kann eine Schwellung der Venen festgestellt werden, eine genaue Diagnose ist aber nur durch bildgebende Verfahren möglich.

Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen wie Krebs, genetischen Gerinnungsstörungen, nach großen Operationen oder mit langfristiger Immobilität haben ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose im Arm.

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers auf anni.care verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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