Venenschwäche (Chronisch venöse Insuffizienz): Was tun?

Eine Person in einem grauen Pullover vor einem Fluss
verfasst vonValentin Kronreif
zuletzt aktualisiert am4. August 2023

Venenschwäche, auch als Veneninsuffizienz bekannt, ist eine weit verbreitete Venenerkrankung, die sich oft durch schwere Beine bemerkbar macht. Was auf den ersten Blick harmlos erscheint, kann ein ernster Nachweis für eine chronische venöse Insuffizienz (CVI) sein.


Dieser Artikel informiert Sie umfassend über Symptome, Ursachen, Risikofaktoren, Diagnose und Behandlungsoptionen. Überdies erhalten Sie praktische Tipps zur Vorbeugung. Abschließend beantworten wir weitere häufige Fragen rund um das Thema Venenschwäche.

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Venenschwäche

Bei einer chronisch venösen Insuffizienz handelt es sich um eine Störung der Funktion der Venen, die dafür verantwortlich sind, das sauerstoffarme Blut aus der Körperperipherie zum Herzen zurückzuführen. 


Im Gegensatz zu dem, was man landläufig unter „fließen“ verstehen könnte, muss das Blut innerhalb der Gefäße gegen die Schwerkraft nach oben gepumpt werden. 


Hierfür befindet sich ein ausgeklügeltes System aus Venenklappen im Inneren jeder Vene, wie zum Beispiel den Beinvenen. Bei einer Venenschwäche versagen diese Venenklappen allmählich in ihrer Funktionalität.


Von einer chronisch venösen Insuffizienz sind laut der Gutenberg Gesundheitsstudie rund „41% der 40 bis 80-jährigen Probanden“ betroffen.

Ursachen und Risikofaktoren einer Venenschwäche?

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Die Ursachen einer Venenschwäche sind multifaktoriell und meist auf eine Kombination aus genetischer Disposition, Geschlecht, Lebensalter und Verhaltensweisen zurückzuführen. Lassen Sie uns das genauer betrachten:

1. Genetische Veranlagung und Geschlecht


Mediziner wissen schon lange, dass die erbliche Anlage eine Rolle bei der Entstehung einer chronisch venösen Insuffizienz spielen kann. Bei Familien, in denen Venenerkrankungen häufig auftreten, besteht eine erhöhte Chance. Diese genetische Komponente manifestiert sich häufig ab dem 30. Lebensjahr, manchmal auch später.

Frauen sind häufiger betroffen von Venenproblemen wie zum Beispiel Venenschwäche, Besenreisern oder Krampfadern. Diese Prädisposition ist auf die Struktur des weiblichen Bindegewebes und die Wirkung weiblicher Geschlechtshormone zurückzuführen.

2. Alter, Übergewicht und vorangegangene Thrombosen


Das Risiko, an einer CVI zu erkranken, steigt mit zunehmendem Lebensalter. Verletzungen und Entzündungen der Gefäße, die im Laufe des Lebens auftreten, können ebenfalls die Venenfunktion beeinträchtigen. Auch ein hoher BMI gilt als ein maßgeblicher Risikofaktor für eine Venenschwäche, da es vor allem die Venenwand der Beinvenen zusätzlich belastet.

4. Verhaltensbedingte Ursachen


Verhaltensweisen und Lebensstil können eine starke Ursache für eine chronisch venöse Insuffizienz sein. Berufe, die längeres stillsitzen oder stillstehen erfordern, belasten die Venen, insbesondere die Wadenmuskelpumpe, die für den Rückfluss des Blutes zum Herzen verantwortlich ist. Bewegungsmangel kann diese Pumpe schwächen, was zu einer Veneninsuffizienz führt.

Ursachen Venenschwäche

CVI kann sich in einer Vielzahl von Symptomen zeigen. Diese Symptome variieren je nach Person und Schweregrad der Erkrankung. Hier sind die häufigsten Symptome:

1. Schwellungen und Schmerzen


Die häufigsten Symptome der chronisch venösen Insuffizienz sind Schwellungen und Schmerzen in den Beinen, vorwiegend im unteren Bereich. Diese Beschwerden nehmen typischerweise im Laufe des Tages zu und sind besonders bei Menschen ausgeprägt, die viel stillstehen oder laufen. 


Es kann sein, dass die Schwellungen im Bereich des Knöchels und der Waden kaum wahrnehmbar sind, aber in einigen Fällen kann sich durch Ödeme, also Wasseransammlungen im Gewebe, der Knöchelumfang vervielfachen.

2. Veränderungen an Venen und Haut


Zu den sichtbaren Zeichen einer Venenschwäche gehören Krampfadern, die sich meist am Unterschenkel bilden, und geschwollene oberflächennahe Venen am Unterschenkel und in der Kniekehle. 


Besenreiser, besonders am Oberschenkel, können ebenfalls ein Hinweis auf eine chronisch venöse Insuffizienz sein. 


Hautveränderungen treten ebenfalls häufig auf, einschließlich stauungs- und entzündungsbedingter Ekzeme, Braunfärbung der Haut durch Hämosiderin-Ablagerungen und Vernarbungen als Folge von Gewebeumbau (Atrophie blanche).

3. Weitere Symptome


Zu den weiteren Symptomen zählen schwere Beine mit einem Spannungsgefühl, Wadenkrämpfe, Juckreiz (Pruritus) und Missempfindungen (Dysästhesie, Parästhesie). Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu offenen Hautwunden oder Hautgeschwüren kommen, besonders bei chronischer Veneninsuffizienz.

Frühe Anzeichen


Dr. Frings, ein Venenspezialist, weist darauf hin, dass sich zu Beginn der Erkrankung oft müde Beine bemerkbar machen – zum Beispiel abends oder nach längerem Sitzen oder Stehen. Auch leichte Schwellungen an den Fußknöcheln, die abends oder an heißen Sommertagen auftreten, sind ein Hinweis auf eine CVI.

Venenschwäche Bilder Beispiel
Venenschwäche Aussehen
Venenschwäche Beispielfoto

Diagnose: Wie stellt der Arzt eine Veneninsuffizienz fest?

Abschnitt mit dem Namen Diagnose: Wie stellt der Arzt eine Veneninsuffizienz fest?

Die Diagnose einer chronisch venösen Insuffizienz erfordert eine Kombination aus medizinischer Anamnese, körperlicher Untersuchung und diagnostischen Tests. Hierbei sind Hausärzte oder Fachärzte für Gefäßerkrankungen (Angiologen) bzw. Venenerkrankungen (Phlebologen) die besten Ansprechpartner.


In der Regel beginnt der diagnostische Prozess mit einer gründlichen Anamnese. Anschließend erfolgt eine körperliche Untersuchung der Beine. 


Der Arzt betrachtet und tastet die Beine der Person ab, um sichtbare Anhaltspunkte von Venenschwäche wie Besenreiser, Krampfadern, Schwellungen oder Hautveränderungen und andere Beschwerden zu identifizieren.


Um den sicht- und tastbaren Befund zu sichern, werden verschiedene diagnostische Tests durchgeführt. Die Ultraschalluntersuchung, speziell die Doppler-Sonografie, gilt als Goldstandard in der Diagnostik von CVI . 


Es gibt auch alternative Untersuchungsverfahren wie die Phlebografie, Phlebodynamometrie und Lichtreflexrheografie.

Die Behandlung von Venenschwäche orientiert sich in erster Linie an den jeweiligen Symptomen und dem individuellen Krankheitsbild. Hierbei ist es wichtig, die Ursachen der Beschwerden zu kennen und zu verstehen, wie verschiedene Therapiebausteine wirken können.

1. Optimierung der Ernährung bei Venenschwäche


Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann einen entscheidenden Beitrag zur Behandlung und Prävention von Venenschwäche leisten. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der Verzehr von Lebensmitteln, die reich an Vitamin C, E und Rutin sind. Diese Nährstoffe sind bekannt für ihre positive Wirkung auf die Blutgefäße.


Die Ernährung sollte auch reich an Ballaststoffen sein, um Verstopfung zu vermeiden, die den Druck auf die Venen erhöhen kann. Gleichzeitig sollte der Verzehr von Salz eingeschränkt werden, da es Wassereinlagerungen fördern kann, die die Venen zusätzlich belasten.

2. Therapie bei leichter CVI


Bei einer leichten chronisch venösen Insuffizienz kann bereits das Tragen von Kompressionsstrümpfen Linderung verschaffen. Durch ihr feinmaschiges Gewebe erzeugen sie Druck, der die Venen in den Beinen zusammenpresst und somit den Venenklappen ihre Arbeit erleichtert. 


Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe können somit reduziert und die Schwellungen vermindert werden.


Ergänzend hierzu können Cremes, Salben oder Gels mit pflanzlichen Extrakten aus rotem Weinlaub, Rosskastanie oder Mäusedorn hilfreich sein.

3. Behandlung von venenschwäche-bedingten Ödemen


Im Falle größerer Ödeme, also Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, kann eine medikamentöse Therapie erforderlich sein. 


Hierbei kommen häufig entwässernde Medikamente zum Einsatz, darunter Antidiuretika wie Amilorid und Triamteren oder pflanzliche Wirkstoffe wie Brennnesselkraut und Birkenblätter.


Zur Behandlung von Hautveränderungen wie Ekzemen können entzündungshemmende Medikamente mit Bufexamac oder Hydrokortison hilfreich sein. Diese werden in der Regel lokal als Creme, Salbe oder Lotion angewendet. 


Hydrokolloidhaltige Wundauflagen und Alginate werden ebenfalls häufig bei Ekzemen infolge chronisch venöser Insuffizienz eingesetzt.

4. Chirurgische Maßnahmen


Sollte die Venenschwäche einen gewissen Grad überschritten haben, kann ein chirurgischer Eingriff in Betracht gezogen werden. So können erkrankte Venen entfernt, verödet oder verschlossen werden, um Stauungssymptome und Thromboserisiken zu reduzieren. 


Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass solche operativen Eingriffe die Symptome und Begleiterscheinungen von Venenerkrankungen behandeln, aber die zugrundeliegende chronisch venöse Insuffizienz damit nicht geheilt wird.

Bewegung ist ein wirkungsvolles Mittel, um den Blutkreislauf anzukurbeln und somit das Venensystem zu unterstützen. Das geht auch im Büro. 


Besonders, wenn die Muskulatur der Beine gestärkt wird, profitiert die sogenannte Muskelpumpe, die für den Rücktransport des venösen Bluts zum Herzen verantwortlich ist. 


Folgende Übungen können dabei helfen, das Beinvenensystem zu entlasten und zu stärken:

1. Zehenspitzen-Stand: In aufrechter Haltung heben Sie langsam beide Fersen vom Boden und balancieren auf den Zehenspitzen. Halten Sie die Position kurz und senken Sie die Fersen wieder ab. Wiederholen Sie diese Übung 10–15-mal.

2. Zehenspitzen heben: In stehender Position heben Sie nun die Zehen eines Fußes und neigen Sie den Vorfuß zum Schienbein, sodass Sie auf der Ferse stehen. Wiederholen Sie diese Übung abwechselnd auf beiden Seiten 10–15-mal.

3. Fuß-Wippe: Kombinieren Sie die beiden vorherigen Übungen, indem Sie sich zunächst auf die Zehenspitzen und dann auf die Fersen stellen. Wiederholen Sie dieses Wippen 10-mal.

4. Kniebeugen: Stärken Sie die Waden- und Oberschenkelmuskulatur, indem Sie die Knie beugen und in eine Hockposition gehen. Halten Sie diese Position einige Sekunden und richten Sie sich dann wieder auf.

5. Fuß-Wippe im Sitzen: Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl und führen Sie die Fuß-Wippe aus der stehenden Position indessen im Sitzen aus.

6. Luft-Radeln: Legen Sie sich auf den Rücken und heben Sie die Beine an, als ob Sie Fahrrad fahren würden. Diese Übung sollte eine halbe bis eine Minute ausgeführt werden.

Diese Übungen sollten idealerweise drei- bis viermal täglich durchgeführt und können vor allem leicht in den Alltag integriert werden, beispielsweise beim Zähneputzen oder Warten an der Supermarkt-Kasse.

Es gibt viele Faktoren, die das Risiko für die Entwicklung einer chronisch venösen Insuffizienz (CVI) erhöhen können. Ein tieferes Verständnis dieser Risikofaktoren kann Ihnen dabei helfen, präventive Maßnahmen zu ergreifen und Ihre Venengesundheit zu verbessern.

1. Alter: Mit fortschreitendem Leben steigt das Wagnis von Venenleiden bei Erwachsenen. Die ersten Anhaltspunkte können bei vielen Betroffenen etwa ab dem 30. Lebensjahr bemerkt werden.

2. Familiäre Veranlagung: Eine genetische Veranlagung kann ebenfalls zu Venenproblemen führen. Wenn in Ihrer Familie bereits Fälle von Venenerkrankungen aufgetreten sind, könnte Ihre Chance erhöht sein.

3. Übergewicht: Zu hohes Gewicht des Patienten erhöht den Druck auf die Venen in den Beinen und kann zu Venenschwäche führen oder zum Beispiel das Problem von Krampfadern, Problemen mit der Haut oder einem geschwollenen Knöchel verschärfen.

4. Vorangegangene Thrombosen: Eine vorangegangene Thrombose im Bein kann die Gefahr einer CVI erhöhen, da sie zu einer dauerhaften Schädigung der Venenklappen führen kann.

5. Berufsbedingte Faktoren: Menschen, die ihren Beruf sitzend oder stehend ausüben, haben ein erhöhtes Risiko, Venenerkrankungen zu entwickeln. Durch die fehlende Bewegung kann das Blut in den Beinen stauen.

6. Geschlecht und Schwangerschaften: Frauen sind häufiger von Venenerkrankungen betroffen als Männer. Die weiblichen Geschlechtshormone und das allgemein lockerere Bindegewebe können dabei eine Rolle spielen. Auch mehrere Schwangerschaften erhöhen die Wahrscheinlichkei

Auch wenn die Neigung zur chronisch venösen Insuffizienz teilweise genetisch bedingt und vom Geschlecht beeinflusst ist, gibt es dennoch eine Reihe von Maßnahmen, die jeder ergreifen kann, um die Gesundheit der Venen zu unterstützen.


Die gute Nachricht ist, dass viele dieser Maßnahmen sich einfach in den Alltag integrieren lassen. Egal, ob Sie eine erhöhte Möglichkeit für geschwächte Venen haben – etwa durch schwaches Bindegewebe – oder ob Sie sich einfach nur um Ihre Gesundheit kümmern wollen, diese Tipps können helfen.

1. Bewegung


Wie oben bereits beschrieben: Regelmäßige körperliche Aktivität ist ein entscheidender Faktor zur Vorbeugung von Venenleiden. 


Es wird empfohlen, mindestens 30 Minuten pro Tag aktiv zu sein. Das kann durch flottes Gehen, Joggen, Radfahren oder durch die Verwendung eines Heimtrainers erreicht werden.

 
Bewegung aktiviert nicht nur die gesamte Muskulatur, sondern auch die Wadenmuskelpumpe, die für den Rückfluss des Blutes aus den Beinen zum Herzen von großer Bedeutung ist.

2. Muskelpumpenaktivierung


Sie können Ihre Wadenmuskelpumpe auch während der Arbeit oder im Sitzen aktivieren. Einfache Übungen wie das Wippen oder Kreisen mit den Füßen können dabei helfen. Einige Übungen haben wir oben bereits vorgestellt.

3. Sitz- und Stehgewohnheiten


Vermeiden Sie längere Phasen des Sitzens oder Stehens. Nutzen Sie jede Gelegenheit, sich zwischendurch zu bewegen. Bei längerem Stehen sollten Sie Ihre Position ändern oder die Füße auf ein Podest stellen. Nutzen Sie Mittagspausen für kurze Spaziergänge oder steigen Sie Treppen anstelle des Aufzugs.

5. Gesunde Ernährung


Übergewicht kann Venenprobleme verschlimmern. Eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und wenig Zucker, um Übergewicht zu vermeiden.

6. Regelmäßige ärztliche Untersuchungen


Bei ersten Hinweisen von Beschwerden sollten Sie einen Mediziner aufsuchen. 

Geschwächte Venen entstehen durch eine mangelnde Funktion der Venenklappen und Venenwände, welche den Blutrückfluss zum Herzen stören und so zu einer Blutstauung führen können. Neben genetischen Veranlagungen können auch Faktoren wie langes Sitzen oder Stehen, zu hohes Gewicht und Hormone dazu beitragen.

Während die Krankheit an sich nicht unmittelbar gefährlich ist, können daraus resultierende Komplikationen wie Venenentzündungen, Krampfadern, Thrombosen, Veränderungen am Venensystem oder Geschwüre gesundheitliche Risiken darstellen. Suchen Sie daher bei ersten Anzeichen einer Venenschwäche einen Arzt auf.

Schmerzen bei Venenschwäche äußern sich oft als Schwere- oder Spannungsgefühl in den Beinen. In fortgeschrittenen Stadien können auch nächtliche Wadenkrämpfe auftreten.

Es gibt einige Hausmittel, die Linderung bei Krampfadern oder einem geschwollenen Knöchel oder Gewebe bieten können. Dazu gehören kalte Güsse, Beinübungen zur Aktivierung der Muskelpumpe und das Hochlegen der Beine.

Die Diagnose einer Venenschwäche erfolgt durch verschiedene Verfahren. Neben einer körperlichen Untersuchung werden vor allem auch bildgebende Verfahren wie Ultraschall eingesetzt, um den Zustand der Venen zu beurteilen.

Braune Flecken an den Beinen können tatsächlich ein Anzeichen für eine CVI sein. Sie entstehen durch Blutrückstau, der zu Durchblutungsstörungen und Hautveränderungen führen kann.

Eine vollständige Heilung der Venen ist in vielen Fällen nicht möglich, die Anzeichen einer Venenschwäche, wie Krampfadern oder Besenreiser können jedoch oft durch entsprechende Maßnahmen und Behandlungen gut kontrolliert werden.

Um die Venen wieder fit zu bekommen, sind regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung, das Vermeiden von langem Stehen oder Sitzen und das Tragen von Kompressionsstrümpfen hilfreich.

Ja, man kann mit Venenschwäche alt werden. Es ist jedoch wichtig, die Erkrankung frühzeitig zu behandeln und gesundheitsfördernde Maßnahmen im Alltag zu ergreifen, um Komplikationen zu vermeiden.

Sportarten, die besonders gut für Menschen mit CVI sind, sind solche, die die Beinmuskulatur aktivieren und somit die Venenfunktion unterstützen, wie Wandern, Schwimmen und Radfahren.

Die Dauer, bis sich Venen erholen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter dem Ausmaß der Venenschwäche und den genutzten Behandlungsmaßnahmen. In manchen Fällen kann es Wochen bis Monate dauern.

Die Venen können durch regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und das Tragen von Kompressionsstrümpfen gekräftigt werden. Auch spezielle Venengymnastik kann zur Stärkung der Venen beitragen.

Lebensmittel, die reich an Salz oder Zucker sind, können Wassereinlagerungen fördern und so die Venen belasten. Auch Alkohol kann die Venenfunktion negativ beeinflussen.

Flüssigkeitszufuhr ist wichtig bei CVI. Wasser und ungesüßte Tees sind dabei besonders empfehlenswert.

Kräutertees wie Rosskastanie, roter Weinlaub und Mäusedorn können die Venengesundheit unterstützen. Trinken Sie mindestens 1 Liter davon, zusätzlich zu 1,5 bis 2 Litern Wasser.

Bei Venenschwäche sind Lebensmittel empfehlenswert, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind. Insbesondere solche Lebensmittel mit viel Vitamin C und E, die zur Stärkung der Venen beitragen.

Wärme kann die Venen erweitern und sollte bei CVI eher gemieden werden. Kalte Güsse oder kühle Wickel können hingegen die Venen zusammenziehen und so lindernd wirken.

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers auf anni.care verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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Valentin Kronreif · 3. November 2023