Polyneuropathie: Ursachen, Symptome & Behandlung (+FAQ)

Eine Person in einem grauen Pullover vor einem Fluss
verfasst vonValentin Kronreif
zuletzt aktualisiert am5. Oktober 2023

Polyneuropathie ist eine komplexe neurologische Erkrankung, die sich durch Schädigungen mehrerer peripherer Nerven manifestiert und eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen kann. In diesem Fachartikel schauen wir uns die Ursachen, Symptome und Risikofaktoren an. Anschließend beleuchten wir Behandlungsmöglichkeiten. Am Ende des Beitrags beantworten wir noch häufig gestellte Fragen.

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Polyneuropathie

Polyneuropathie (PNP) – ein komplexes Wort, hinter dem sich eine ebenso komplexe Erkrankung des Nervensystems verbirgt. Im Wesentlichen bezeichnet die PNP eine Gruppe von Erkrankungen, die periphere Nerven betreffen, also jene Nerven, die außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks liegen.


Diese Nerven sind von essenzieller Bedeutung, da sie für die Übertragung von Informationen zwischen dem Gehirn, dem Rückenmark und dem restlichen Körper verantwortlich sind. Sie ermöglichen uns die Wahrnehmung von Berührungen auf unserer Haut, das Bewegen unserer Muskeln und sogar das Erfühlen von Schmerz.


Wenn diese Nerven durch Polyneuropathien eine Schwäche aufzeigen, können sie ihre Funktion nicht mehr adäquat erfüllen, was zu vielfältigen Krankheitssymptomen führt.

Symptome Polyneuropathie

Die Symptome von Polyneuropathien können je nach betroffenem Typ von Nerven variieren. Es ist wichtig, die ersten Anzeichen von Polyneuropathien zu erkennen, um frühzeitig ein geeignetes Heilverfahren in Erwägung zu ziehen.


Häufige Polyneuropathie Symptome


  • Kribbeln und Taubheitsgefühle, häufig zuerst in den Füßen und Händen, durch eine gestörte Reizweiterleitung in den Nerven

  • Brennender oder stechender Schmerz (Brennen der Nerven)

  • Muskelschwäche und Koordinationsprobleme

  • Empfindlichkeit gegenüber Berührung (Sensibilitätsstörungen)

  • Missempfindungen bei Temperaturveränderungen und Taubheit

  • Schmerzen in den Nervenfasern, selbst bei leichtem Druck

  • Unregelmäßige Herzfrequenz oder Blutdruckschwankungen

  • Verdauungsprobleme, Blasenfunktionsstörungen oder Sexualfunktionsstörungen

  • Unwillkürliches Zucken der Muskeln durch eine Störung der Muskeltätigkeit

  • Hautveränderungen wie Trockenheit oder übermäßiges Schwitzen


Es gibt noch viele andere potenzielle Symptome, abhängig von der genauen Ursache und dem betroffenen Nerventyp.

Zuckerwürfel

Hauptursachen der Polyneuropathie


1. Diabetes mellitus: Die häufigste Ursache für PNP, die diabetische Polyneuropathie, tritt auf, wenn hohe Blutzuckerwerte die Nerven schädigen.


2. Alkohol: Langjähriger, übermäßiger Alkoholkonsum kann zu Nervenschäden führen, bekannt als alkoholische Polyneuropathie.


3. Vitaminmangel: Insbesondere ein Mangel an Vitamin B12 kann Nervenschäden verursachen.


4. Infektionen: Einige Viren und Bakterien können das Nervensystem direkt angreifen.


5. Autoimmunerkrankungen: Erkrankungen, bei denen das Immunsystem den eigenen Körper angreift, können ebenfalls das Nervensystem schädigen.


6. Medikamente und Arzneimittel: Einige Medikamente, insbesondere jene, die bei Krebs eingesetzt werden, können Nervenschäden hervorrufen.


7. Erkrankungen des Nervensystems: Dazu gehören auch Krankheiten wie Multiple Sklerose.


8. Andere Ursachen wie Nährstoffmangel oder Gifte, die in der Umwelt vorhanden sind.

Risikofaktoren


Neben den direkten Auslösern, wie zum Beispiel Diabetes Mellitus, gibt es auch Faktoren, die das Risiko einer PNP erhöhen können. Dazu gehören das Alter, die genetische Veranlagung, Exposition gegenüber Giften, Alkohol- und Tabakkonsum, bestimmte Krankheiten und Erkrankungen, die den Nerven Stress zufügen.


Gut zu wissen: 


Es kann nicht immer eine klare Ursache für Polyneuropathien gefunden werden. In solchen Fällen sprechen Mediziner von einer idiopathischen Polyneuropathie. 


Wichtig:


Werden Symptome wie Missempfindungen oder Schmerzen in den Nerven bemerkt, die auf Schäden der Nerven hindeuten und das allgemeine Krankheitsbild stützen, sollte unbedingt der Kontakt zu einem Arzt aufgenommen werden, um die genaue Ursache zu bestimmen und eine adäquate medizinische Versorgung zu beginnen.

Der Verlauf einer PNP ist ebenso vielfältig wie ihre Ursachen. Es gibt sowohl akute als auch chronische Formen, die sich in ihrer Progression, dem Ausmaß der Schmerzen und der Intensität unterscheiden können.


Einige Menschen entwickeln erste Anzeichen (oft Missempfindungen der Nerven in Armen und Füßen – periphere Nerven) und allgemeine Polyneuropathie Symptome schon in einem sehr jungen Alter, während andere sie erst im fortgeschrittenen Alter feststellen. 


Oftmals beginnt die Krankheit schleichend und die Symptome werden mit der Zeit stärker. Es kann jedoch auch vorkommen, dass die Symptome der Polyneuropathien schnell und heftig auftreten.


Für viele Menschen beginnt die Krankheit mit Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in den Füßen oder Händen. Dies kann sich über Wochen oder Monate verschlimmern und zu brennenden Schmerzen führen. Die Symptome können sich dann weiter zu den Beinen und Armen ausdehnen.


In einigen Fällen stabilisiert sich das Krankheitsbild und verursacht nur geringfügige Schädigungen, Schmerzen und weitere Beschwerden. Bei anderen Menschen kann sie jedoch zu schwerwiegenden Komplikationen und mehr Schädigungen der Nerven führen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.


Der Verlauf hängt auch stark vom zugrunde liegenden Auslöser der Neuropathie ab: 


Bei Personen, bei denen die PNP durch einen behandelbaren Zustand, wie Vitaminmangel, verursacht wird, können die Symptome in der Folge vollständig verschwinden, sobald die Ursache behandelt wird. Bei chronischen Erkrankungen, wie Diabetes, kann der Verlauf progressiver sein und eine dauerhafte Therapie erfordern.

Arzt-Diagnose-Polyneuropathie

Die Diagnostik einer Polyneuropathie basiert in erster Linie auf einer gründlichen klinischen Untersuchung und der Anamnese des Patienten. Der Arzt wird detaillierte Fragen zu den Beschwerden und ihrer Dauer stellen und möglicherweise auch nach Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahmen stellen, die mit PNP in Verbindung stehen könnten.

Die körperliche Untersuchung kann Tests zur Überprüfung von:

  • Muskelkraft

  • Sehnenreflexen

  • Hautempfindung

  • Vibrationsempfindung

  • Positionsempfindung

beinhalten. Der Arzt wird auch die Füße, Muskeln und andere betroffene Bereiche auf mögliche Wunden, Infektionen oder andere Probleme untersuchen.


Zusätzliche Tests können einschließen:


Nervenleitgeschwindigkeit-Prüfung (NLG)

Bei diesem Test werden Elektroden auf der Haut platziert und kleine Stromstöße abgegeben. Dies misst die Reaktion der Nerven, also wie schnell Reize durch die Nerven geleitet werden. Eine verlangsamte Leitungsgeschwindigkeit der Reize deutet oft auf eine PNP hin.


Elektromyographie (EMG)

Hier wird eine feine Nadel in einen Muskel eingeführt, um die elektrische Aktivität zu messen. Abnormale Ergebnisse können auf eine Muskel- oder Nervenschädigung hinweisen.


Blut-Tests

Diese können helfen, Faktoren wie Diabetes Mellitus, Vitaminmangel oder andere zugrunde liegende Zustände zu identifizieren.


Nervenbiopsie

In seltenen Fällen kann ein kleines Stück Nervengewebe entnommen und unter einem Mikroskop untersucht werden, um den genauen Grund für die Nervenschädigung und die Schmerzen zu ermitteln.


Bildgebende Verfahren

MRT oder CT können in einigen Fällen eingesetzt werden, vor allem, wenn eine zugrunde liegende Erkrankung, wie ein Tumor, vermutet wird.

Eine genaue Diagnostik ist entscheidend für die Bestimmung der geeigneten Behandlung einer der vielen Polyneuropathien. Jede PNP hat ihre eigenen charakteristischen Symptome, Auslöser und Verläufe, und das Verständnis dieser Unterschiede ist der Schlüssel zu einer wirksamen Therapie der Neuropathie.

Fuß Arzt

Behandlung: Wie kann man die Polyneuropathie behandeln?

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Die Behandlung einer Polyneuropathie zielt vorrangig darauf ab, die Hintergründe der Erkrankung anzugehen und die Symptome zu lindern. Die spezifischen Therapieansätze können je nach der zugrunde liegenden Ursache und dem Schweregrad der Symptome variieren.

Behandlung je nach Ursache


Dies ist der wichtigste Schritt. Zum Beispiel:

  • Bei diabetischer Neuropathie liegt der Schwerpunkt darin, den Blutzuckerspiegel durch Medikamente, Diät und Bewegung zu regulieren.

  • Bei PNP, die durch Vitaminmangel verursacht wird, kann die Einnahme von Vitaminpräparaten helfen.

Medikamentöse Therapie


Verschiedene Medikamente können zur Symptomlinderung eingesetzt werden:


  • Schmerzmittel: Over-the-counter Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen können bei leichten Symptomen helfen. Bei stärkeren Schmerzen können verschreibungspflichtige Medikamente erforderlich sein.

  • Antidepressiva: Bestimmte Antidepressiva können Nervenschmerzen lindern.

  • Antikonvulsiva: Ursprünglich zur Behandlung von Epilepsie entwickelt, können diese Medikamente auch Nervenschmerzen lindern.

Weitere Behandlungsmethoden


  • Physiotherapie: Physiotherapie kann helfen, Muskelkraft und Bewegungsfunktion zu verbessern und Schmerzen zu lindern.

  • Ergotherapie: Bei Beeinträchtigungen des täglichen Lebens kann eine ergotherapeutische Intervention helfen, die Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erhöhen.

  • Nervenstimulation: Verfahren wie die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) können bei einigen Menschen Schmerzlinderung bringen.

  • Lebensstil-Anpassungen: Es kann hilfreich sein, das Rauchen zu beenden, Alkohol in Maßen zu konsumieren und regelmäßige Fußuntersuchungen durchzuführen, besonders wenn Diabetes die Ursache ist.

  • Alternative Therapien: Manche Menschen finden Linderung durch Akupunktur, Meditation, Reha oder Biofeedback.


Wichtig:

Die Therapie muss stets individuell angepasst werden und regelmäßige Nachuntersuchungen sind erforderlich, um den Therapieerfolg zu beurteilen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Das Hauptziel ist es, die Lebensqualität der betroffenen Personen zu verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Nerven

Vorbeugung: Wie kann man einer Polyneuropathie vorbeugen?

Abschnitt mit dem Namen Vorbeugung: Wie kann man einer Polyneuropathie vorbeugen?

1. Kontrolle von Blutzuckerwerten: Für Diabetiker ist es unerlässlich, den Blutzuckerspiegel im Zielbereich zu halten, um diabetische Neuropathien zu verhindern.


2. Alkoholkonsum einschränken: Ein übermäßiger Alkoholkonsum kann Nervenschäden verursachen. Es ist daher ratsam, den Konsum auf ein Minimum zu reduzieren oder ganz darauf zu verzichten.


3. Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist, insbesondere Vitamin B12, kann das Risiko einer PNP verringern.


4. Vermeidung von Toxinen: Schadstoffexpositionen, wie sie in bestimmten Berufen oder durch bestimmte Medikamente auftreten können, sollten vermieden oder minimiert werden.


5. Körperliche Aktivität: Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung und kann das Risiko einer PNP verringern.


6. Fußpflege: Insbesondere Diabetiker sollten ihre Füße täglich auf Verletzungen, Blasen oder Schnitte überprüfen, da sie anfälliger für Fußprobleme sind, die zu Neuropathien führen können.


7. Vermeidung von Infektionen: Einige Infektionen können PNP verursachen. Es ist daher wichtig, sich vor infektiösen Krankheiten zu schützen, indem man Impfungen erhält und sich an Hygienepraktiken hält.


8. Vorsicht bei Medikamenten: Einige Medikamente können Neuropathien als Nebenwirkung haben. Wenn möglich, sollten Alternativen in Betracht gezogen oder die Dosierung angepasst werden.


Durch das Verständnis der zugrunde liegenden Ursachen und das Ergreifen von Vorsichtsmaßnahmen können viele Fälle von PNP vermieden werden. Es ist wichtig, mit einem Arzt oder Gesundheitsexperten zusammenzuarbeiten, um individuelle Risiken zu identifizieren und Präventionsstrategien zu entwickeln.

Typische Anzeichen einer Polyneuropathie sind Kribbeln, Taubheitsgefühl und brennende oder stechende Schmerzen in den Extremitäten. Diese Symptome treten häufig zuerst an den Füßen auf und können sich dann weiter ausbreiten. Die Intensität und Art der Symptome können von Person zu Person variieren.

Polyneuropathie beginnt in der Regel mit leichten Symptomen, die mit der Zeit stärker werden. Die ersten Anzeichen sind oft ein Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Zehen oder Fingern. Mit der Zeit können sich diese Gefühle über die Beine oder Arme ausbreiten.

Häufige Auslöser für Polyneuropathie sind unter anderem Diabetes, chronischer Alkoholkonsum und bestimmte Medikamente. Vitaminmangel, Infektionskrankheiten oder Verletzungen können ebenfalls beteiligt sein. Manchmal bleibt die Ursache trotz umfassender Untersuchungen unbekannt.

Zur Behandlung der Polyneuropathie gibt es verschiedene Ansätze. Zunächst steht die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund. Darüber hinaus können Physiotherapie, Medikamente und alternative Heilverfahren zum Einsatz kommen.

Eine komplette Heilung der Polyneuropathie ist oft schwierig. Allerdings können viele Betroffene durch gezielte Therapiemaßnahmen eine deutliche Linderung der Beschwerden erfahren. Die Behandlungserfolge hängen stark von der Ursache der Polyneuropathie ab.

Bei Polyneuropathie sollten Betroffene insbesondere Alkohol und bestimmte Medikamente meiden. Ebenso kann der Verzicht auf Tabak und eine ausgewogene Ernährung positiv wirken. Regelmäßige körperliche Aktivität ist ebenfalls empfehlenswert.

Die Diagnose der Polyneuropathie erfolgt durch verschiedene Tests. Elektrophysiologische Untersuchungen, Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen und Reflextests sind gängige Verfahren. Gegebenenfalls werden auch Bluttests durchgeführt.

Ein Neurologe wird bei Verdacht auf Polyneuropathie zunächst eine ausführliche Anamnese erheben. Dann folgen neurologische Untersuchungen wie die Überprüfung der Reflexe und Empfindlichkeit. Weiterführende Tests können je nach Befund angeordnet werden.

Bei Polyneuropathie ist Vorsicht bei zu hohem Zuckerkonsum und alkoholhaltigen Getränken geboten. Eine ausgewogene Ernährung mit Vitaminen und Mineralstoffen kann unterstützend wirken. Verarbeitete Lebensmittel sollten möglichst reduziert werden.

Kaffee in Maßen kann für Menschen mit Polyneuropathie in Ordnung sein. Allerdings können übermäßiger Kaffeekonsum und der darin enthaltene Zucker zu Symptomen beitragen. Wie immer ist die Moderation des Genusses der Schlüssel.

Die Lebenserwartung mit Polyneuropathie ist im Allgemeinen nicht beeinträchtigt. Die Qualität des Lebens kann jedoch durch die Symptome beeinflusst werden. Wichtig ist eine gute medizinische Betreuung und Lebensführung.

Bei Polyneuropathie verschreibt der Arzt oft Medikamente zur Schmerzlinderung oder zur Behandlung der Grunderkrankung. Physiotherapie und Ergotherapie können ebenfalls Teil des Behandlungsplans sein. In schweren Fällen können auch invasive Verfahren notwendig sein.

Das Voranschreiten der Polyneuropathie kann durch rechtzeitige und konsequente Behandlung verlangsamt werden. Völliges Stoppen der Erkrankung ist jedoch oft nicht möglich. Es ist wichtig, die Ursachen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren oder Wandern können bei Polyneuropathie sehr vorteilhaft sein. Sie fördern die Durchblutung, stärken die Muskulatur und können das Allgemeinbefinden steigern. Sport sollte jedoch immer in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt betrieben werden.

Bei Polyneuropathie können dem Körper Vitamin B und Vitamin E fehlen. Auch Mineralstoffe wie Magnesium können im Defizit sein. Regelmäßige Bluttests können helfen, Mängel frühzeitig zu erkennen.

Magnesium kann bei Krämpfen und Muskelschmerzen bei Polyneuropathie helfen. Es entspannt die Muskulatur und fördert die Nervenfunktion. Allerdings ist es kein Allheilmittel und sollte in Absprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Gegen Polyneuropathie helfen physiotherapeutische Maßnahmen, Medikamente und eine gesunde Lebensführung. Früherkennung und konsequente Behandlung sind entscheidend. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen kann unterstützend sein.

Bei Polyneuropathie ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Entzündungshemmende Tees und Wasser sind empfehlenswert. Alkoholische Getränke sollten jedoch vermieden werden.

Eine MRT kann bei der Diagnose anderer Erkrankungen hilfreich sein, zeigt jedoch nicht direkt Polyneuropathie. Das Hauptdiagnose-Verfahren bleibt die Elektrophysiologie. Weitere Untersuchungen können zur genauen Ursachenforschung dienen.

Der Grad der Behinderung hängt von der Schwere und den Auswirkungen der Polyneuropathie ab. Dies variiert von Person zu Person. Eine genaue Einschätzung erfolgt durch medizinische Gutachter.

Die Geschwindigkeit des Fortschreitens der Polyneuropathie ist individuell verschieden. Einige Menschen erfahren über Jahre nur geringe Symptom-Veränderungen, während bei anderen die Erkrankung schneller fortschreitet. Regelmäßige medizinische Checks sind daher essenziell.

Ob man mit Polyneuropathie in Frührente geht, hängt von der Schwere der Symptome und der beruflichen Tätigkeit ab. In manchen Fällen kann eine berufliche Reha helfen, in anderen Fällen ist die Frührente die beste Option.

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers auf anni.care verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.